Wer einmal einen Einsatz der Feuerwehr mitbekommen hat, der kennt diese kleinen sonst unscheinbaren Außenleuchten, die sich an jeder Feuerwehreinfahrt befinden. Diese Außenleuchten sollen den vorbeifahrenden und vorbeilaufenden Straßenteilnehmern vermitteln, dass die Einfahrt schnell zu räumen ist, damit die Fahrzeuge ihrer Arbeit nachgehen und Leben retten können. Dieses Beispiel zeigt, dass es nicht immer auf die Größe der Außenleuchten ankommt, wenn es um die Wertung der Wichtigkeit geht. Denn diese Außenleuchten sind, wenn man sich die Lampen einmal aus der Nähe anschaut, nur ein paar Zentimeter groß. Doch durch das bunte Leichtsignal, welches von den Außenleuchten ausgesendet wird, werden sie für jeden im Ernstfall sichtbar.
Doch sehr viel größer sollten derartige Außenleuchten auch nicht sein. Würde man ein einer Feuerwehrausfahrt große und sperrige Außenleuchten anbringen, so bestünde die Gefahr, dass der nächste Einsatzwagen ihnen nicht ausweichen kann und sie touchiert. Dies würde auf Grund der Kraft, die von solch einem Wagen ausgeht, unweigerlich zum Zerbersten der Außenleuchte führen. Somit würde die Außenleuchte keinen weiteren Einsatz gewährleisten können. Von daher ist es wichtig, dass die Außenleuchte vielleicht klein, aber gut geschützt angebracht wird.
Der optischen Signalwirkung der Außenleuchte kommt vor allem bei tauben Menschen eine große Bedeutung zu. Ihnen ist es leider nicht möglich, das Signal der Einsatzwagen zu vernehmen. Doch das farbliche Licht der Außenleuchten macht auch sie auf mögliche Gefahren aufmerksam, die durch den schnellen Start der Einsatzwagen der Feuerwehr drohen können.
Man sieht also, dass die Außenleuchten an einer Feuerwehr nicht nur zur Zier sind. Diese Lampen können es im Fall eines Einsatzes verhindern, dass Menschen zu Schaden kommen oder den schnellen Einsatz gefährden könnten.
