Die Straßenbeleuchtung ist eine künstliche Lichtquelle zur Beleuchtung von
Straßen, Freiräumen und Plätzen. Sie dient den Menschen und dem Verkehr als
wichtiger Sicherheitsfaktor und erleichtert den Menschen den Alltag. Auch zu
dekorativen Zwecken werden diese Leuchten oft eingesetzt.
Bereits im Mittelalter gab es Straßenbeleuchtungen, man verwendete Kienspäne
sowie Leuchten, die Öle oder Fette als Brennmittel nutzten. Im 19. Jahrhundert
fing man an, Stadtgas für die Straßenbeleuchtung zu nutzen. Ende des 19.
Jahrhunderts fand elektrischer Strom dafür dann schließlich auch Verwendung.
In manchen europäischen Städten behielt man jedoch Gasbeleuchtung teilweise
bis heute bei. In Deutschland wurde in Nürnberg
am 7. Juni 1882 die erste dauerhafte elektrische Straßenbeleuchtung in Betrieb
genommen.
Im Gegensatz zu unserer heutigen Lichtsituation in den Städten ist das
natürlich kein Vergleich mehr. Überall gibt es Außenbeleuchtung genauso wie
Innenbeleuchtung. Die Haustüren werden beleuchtet, dank der
Bewegungsmelder springt beim Vorbeigehen sofort eine Leuchte an. Die Gärten
werden dekorativ mit Leuchten ausgeschmückt. Wege, die zum Haus führen
werden beleuchtet. Kunstwerke werden von modernen Strahlern angeleuchtet,
Seen werden über und unter wasser in Szene gesetzt. Alles erstrahlt in einem
neuen Glanz und es macht sich eine behagliche wärme breit.
Draußen ist es Nachts nicht mehr ganz so dunkel. Dank neuester Technologien
haben wir heute Leuchten für jeden Zweck. Durch Entwicklungen wie die LED-
Leuchten und andere energieeffiziente Leuchtmittel ist das noch nicht mal mehr
ein gravierender Kostenpunkt. So werden unsere Straßen mehr und mehr
erhellt. Wir können uns Nachts durch sämtliche Leuchten orientieren und überall
zurechtfinden. Wir können alles so anstrahlen, bestrahlen und erstrahlen lassen
wie es uns gefällt und so unsere Städte verschönern und modernisieren.
