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Wohnlich(t) mit Energiesparlampen

Viele meinen, Energiesparlampen wurden erst in den letzten Jahren erfunden. Dabei gibt es sie schon seit Jahrzehnten, nämlich in Form von Leuchtstoffröhren. Die viel diskutierten Energiesparlampen sind also nur eine abgewandelte, kompaktere Form von Leuchtstoffröhren, bei denen das Vorschaltgerät integriert wurde und die mit einem Schraubsockel versehen wurden. Die erste Generation von Energiesparlampen erinnert auch noch deutlich die Röhren- bzw. Stabform der Leuchtstoffröhren. Inzwischen sind die Glaskolben aber auch in schöneren Kugel-, Birnen-, Kerzen oder Spiralformen und verschiedenen Fassungsgrößen erhältlich, so dass sie nunmehr in fast jede Leuchte passen.

Auch die Lichtfarbe wurde inzwischen auf die Bedürfnisse der Lichtgestaltung in Wohnräumen angepasst. Das ursprünglich sehr kalt wirkende weiß-blaue Licht, das dem Tageslicht eigentlich am meisten ähnelt, kommt nur eigentlich noch in Büros oder in Produktionshallen zum Einsatz, wo sehr anspruchsvolle Sehaufgaben verrichtet werden müssen. Für den Einsatz im Wohnbereich wurde von Herstellern speziell das warm-weiße Licht entwickelt, das dem gemütlichen Licht matter Glühbirnen langsam immer ähnlicher wird.

Viele zögern immer noch mit dem Kauf von Energiesparlampen, weil sie sich durch den etwas höheren Anschaffungspreis erschrecken lassen. Doch nicht beim Kauf verursacht eine Lampe die meisten Kosten, sondern beim Verbrauch. Und hier ist die Glühlampe eindeutig die teuerste von beiden. Während bei der Glühlampe nur 5 % der verbrauchten Energie in Licht umgewandelt wird, sind es bei der Energiesparlampe immerhin 25 %. So verbraucht sie fünfmal weniger Energie, was bei einem durchschnittlichen Verbrauch den höheren Anschaffungspreis bereits nach einem halben Jahr wieder wettmacht. Gleichzeitig haben Energiesparlampen eine bis zu 10mal höhere Lebenserwartung als Glühlampen, so dass sie im Grunde auch bei der Anschaffung sparen. Einzig und allein die Entsorgung gestaltet sich bei Energiesparlampen etwas umständlicher als bisher. Aufgrund des Quecksilbergehalts dürfen sie nicht im Hausmüll landen, sondern müssen separat auf dem Sondermüll entsorgt werden. Nur gut, dass sie nicht so schnell ihren Geist aufgeben, wie die Glühlampen!