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Ein neues Zeitalter der Beleuchtung hat begonnen

In punkto Beleuchtung hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten
unglaublich viel getan. Obwohl die Glühbirne bereits einige frühe Vorläufer
hatte, gilt der US-Amerikaner Thomas Alva Edison als ihr Erfinder, der für sie im
Jahre 1880 das Patent erhielt. Seitdem hat sich die Glühlampe in aller Welt
verbreitet, aber auch einige Konkurrenz bekommen. Neben Ihrer Evolution, die
u.a. auch die Halogen-Glühlampe, ein Leuchtmittel zum Vorschein gebracht hat,
welches sowohl zur Verbesserung der Lebensdauer als auch der Lichtausbeute
entweder das Halogen Brom oder Iod verwendet, sind mit den
Gasentladungslampen und den Leuchtdioden (LED) zwei weitere grobe
Kategorien an Leuchtmitteln hervorgegangen. Diese weisen im Vergleich zur
Glühlampe zum Teil erhebliche Unterschiede auf. LED etwas verbrauchen im
Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen bis zu zehn mal weniger, um dabei eine
vergleichbare Helligkeit zu erzeugen. Bei Halogen-Metalldampflampen, die zu
den bekanntesten Entladungslampen zählen, spielen sowohl die hohe
Lichtausbeute als auch die verlängerte Lebensdauer eine entscheidende Rolle.

 

Neben der quantitativen wie qualitativen Entwicklung der Leuchtmittel haben
sich selbstverständlich auch die Leuchten im Design und in der Technik
entwickelt. So gibt es immer vielfältigere Beleuchtungsmöglichkeiten, die im
Zuge einer sich verändernden Gesellschaft, die sich vermehrt Luxusartikel gönnt
und längst ihren nach Subklassen separierten Lifestyle in ihre vier Wände mit
einbringt, nicht mehr gänzlich aus Wand- und Deckenleuchten, und vielleicht
noch Tischleuchten bestehen. Einbauleuchten, moderne Seil- und
Stromschienensysteme, aber auch exklusive Bilderleuchten und dem
ausschließlichen Wohlbefinden dienliche Designerleuchten prägen dien Alltag
unserer Wohnungen und Anwesen. Auch hinsichtlich der Funktionalität sind
eigentlich keinerlei Grenzen gesetzt; so lässt sich das Licht einer Leuchte je
nach eingesetzter Technik mehr oder minder problemlos dimmen. Selbst bei
modernen Technologien, die zunächst keine Dimmung zuließen, existieren
mittlerweile zum Teil gute Alternativen. So lassen sich Dimmer mittlerweile auch
in Verbindung mit Leuchtstofflampen verwenden, da hierfür spezielle, integrierte
Vorschaltgeräte entwickelt wurden. Auch der Einsatz von Schutzklassen und
Schutznormen ist ein entscheidender Schritt für den Kunden, setzen sie doch
allzu wichtige Qualitätsstandards für den Einsatz der Leuchten in Innen- oder
Außenbereichen.

 

Die sich vollzogene und nach wie vor vollziehende Entwicklung, dass sich
sowohl das Angebot an Leuchten und Leuchtmitteln als auch die Nachfrage
verändern, hat natürlich das Konsumverhalten, ja den gesamten
Beleuchtungsmarkt, beeinflusst. Zum einen hat dieses Überangebot dazu
geführt, dass viele Hersteller ihre Qualitätsleuchten zu immer niedrigeren
Preisen anbieten mussten, bis sich schließlich auch die Qualität verschlechtern
musste. Im gleichen Atemzuge sind die Ansprüche der Kunden nicht gesunken,
sondern beständig gewachsen. Um wieder hochwertige Leuchten anbieten zu
können, die ebenfalls preiswert sind, nutzen mittlerweile einige Anbieter das
Internet, um dort ihre Produkte anzubieten. Und siehe da – dieser Wege ist
offenbar eine ausgezeichnete Alternative, die von einer wachsenden Anzahl an
Kunden genutzt wird. Kein Wunder, schließlich liegen die Vorteile auf der Hand.
So entfällt etwa die teure Präsentation der Leuchten und Leuchtmittel, ebenso
wie des Zubehörs, in Verkaufsräumen, aber auch die Beschäftigung von zu
vielem Personal.

Nachteile, wie etwa ein Mangel an kundenorientiertem Service oder
Informationsangebot, sind praktisch nicht mehr vorhanden. Selbst eine
etwaiges Misstrauen gegenüber der Seriosität des Anbieters ist in der Regel
unbegründet; schließlich gibt es mit dem „Trusted Shops“-Zertifikat ein erstes
Prüfzeichen für Online-Shops mit einer Geld-zurück-Garantie für den Käufer.

 

Insgesamt ist es eine wahrlich erstaunliche Entwicklung, die in punkto
Beleuchtung seit Erfindung der Glühbirne stattgefunden hat. Abgeschlossen ist
diese mit Sicherheit noch längst nicht. In Sachen Vielfalt im Design etwa lassen
sich die Hersteller immer wieder etwas Neues einfallen. Doch auch der Kunde
hat ohne Zweifel seinen Anteil daran, dass aus dem Angebot und der Nachfrage
an Leuchten und Leuchtmitteln ein sog. Polypol, d.h. ein Markt mit vielen
Anbietern und Nachfragern entstanden, das faire Preise hochwertige Produkte
zulässt.