Was haben Lampen und Leuchten mit der Geldbörse zu tun? Gibt es etwa ein
neues Licht, mit dem wir uns in den tiefsten Tiefen unseres Portmonees zurecht
finden? Natürlich nicht; vielmehr können Sie mit den richtigen Lampen und
Leuchten eine Menge dafür tun, dass Sie nicht Gefahr laufen, Ebbe in der
Kasse zu haben.
Beim Kauf von Lampen, die der Profi auch als Leuchtmittel bezeichnet,
schauen wir allzu oft nur auf den Preis, nicht aber darauf, wie viel wir
langfristig damit sparen können. Neben den so genannten Energiesparlampen
existieren weiter Möglichkeiten, ein hervorragendes Licht mit Lampen zu
erzeugen, gleichzeitig aber den Geldbeutel zu schonen, und ganz nebenbei
auch noch die Umwelt. Aber was versteht man genau unter energiesparenden
Leuchtmitteln, und warum werden sie weltweit immer noch zu wenig
eingesetzt?
Als Energiesparlampen im eigentlichen Sinne bezeichnet man in der Regel
Kompaktleuchtstofflampen, obwohl durchaus auch andere Leuchtmittel mit
diesem Begriff ausgezeichnet werden dürfen. Dabei handelt es sich um
besonders kleine Leuchtstofflampen, bei denen ebenfalls eine Gasentladung
statt findet. Diese kompakten Leuchtmittel haben ein integriertes Vorschaltgerät
sowie einen Edisonsockel. Der Stromverbrauch einer Kompaktleuchtstofflampe
(in Watt) beträgt im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirnen bloß ein
Fünftel, so dass bei den lediglich etwas höheren Anschaffungskosten von
wenigen Euro die Sparvorteile auf der Hand liegen. Als wäre dies nicht schon
genug, erschöpfen sich hiermit die Vorteile dieser Energiesparlampen
keineswegs. Auch in punkto Lebensdauer sind die Kompaktleuchtstofflampen
(sofern sie nicht ständig ein- und ausgeschaltet werden) ganz klar im Vorteil,
da Glühbirnen oftmals aufgrund der hohen Stromaufnahme beim Einschalten
durchbrennen. Doch leider gibt es auch einen Nachteil, den es unbedingt zu
berücksichtigen gilt: Das Licht, welches Kompaktleuchtstofflampen abgeben,
wird manchmal als zu unangenehm, kalt empfunden.
Auch Leuchtdioden (oder LED) haben im Vergleich zu Glühbirnen die Vorteile,
dass sie bei einer vergleichbaren Helligkeit zehn mal weniger verbrauchen und
mit bis zu sagenhaften 100000 Stunden eine ausgesprochen hohe Lebensdauer
aufweisen. Sie können daher durchaus auch zu den Energiesparlampen gezählt
werden. Zudem zeichnen sich diese Lampen durch ihre gute Farbwiedergabe
aus und können technisch unterschiedliche Lichtfarben erzeugen. Allerdings
benötigt man schon eine größere Zahl an LED, um die Leuchtstärke
herkömmlicher Leuchtmittel zu erreichen, wodurch der Geldbeutel immerhin bei
der Anschaffung von LED ein wenig strapaziert und erst langfristig entlastet
wird.
Halogen-Glühlampen schließlich sind Leuchtmittel, bei denen die Lebensdauer
aufgrund einer Zugabe der Halogene Brom oder Iod im Vergleich zu
konventionellen Glühlampen verdoppelt wird. Zudem steigt die Lichtausbeute,
während gleichzeitig die Lebensdauer erhöht wird. Auf diese Weise sind sie ein
echte, kostengünstiger Ersatz für herkömmliche Glühbirnen.
Konventionelle Glühlampen sollten heutzutage eher sparsam eingesetzt
werden, da es langfristig, sowohl für die Umwelt auch für den Menschen,
kostengünstiger Alternativen gibt, Lampen einzusetzen. Allerdings gilt es bei
der Auswahl geeigneter Lampen und Leuchten stets zu berücksichtigen, wo
diese eingesetzt werden, und wie oft bzw. wie lange sie jeweils in Betrieb
genommen werden.
